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Gegenbesuch in Uppsala

erstellt von ELSA Freiburg e.V. |

Mitte April reisten die 30 Freiburger ELSA-ner, die bereits an dem hiesigen Study Visit teilgenommen hatten, nach Schweden um der ELSA-Gruppe Uppsala den lang geplanten Gegenbesuch abzustatten.

Die deutschen Teilnehmer wurden am Bahnhof herzlich in Empfang genommen.          
Nach einer kurzen Verschnaufpause bei den jeweiligen Studybuddys stand das erste gemeinsame Mittagessen in einer der dreizehn sog. Nations an. Dies bezeichnet Studentenverbindungen, die aber keinesfalls mit denen in Deutschland vergleichbar sind. Sie sind ein Zusammenschluss aus Studenten, die oftmals aus der gleichen Region kommen. Daher sind auch viele der Nations nach einer Stadt oder Region benannt. Jeder schwedische Student tritt zu Beginn des Studiums in eine oder sogar mehrere Nations ein, um am Studentenleben teilhaben zu können. So führen die Nations unter anderem Pubs oder Restaurants. Besonders dabei ist, dass die Studenten als Mitglied in ihrer Nation unentgeltlich mitarbeiten, beispielsweise um sich ein Zimmer in den Wohnheimen zu „verdienen“. Außerdem werden in den Nations traditionelle Abendessen mit anschließender Party angeboten.

Dies durften die deutschen ELSA-ner sodann am ersten Abend miterleben: Um 18 Uhr begann das zwei-Gänge Dinner in einem imposanten Saal. Bei kühlen Getränken entstanden viele Gespräche und eine lockere Stimmung. Innerhalb kurzer Zeit wurde der Saal nach dem Essen in eine Tanzfläche verwandelt, sodass ausgelassen gefeiert werden konnte.

Am darauffolgenden Tag hatten die deutschen Studenten die Möglichkeit einer Museumsführung. Gezeigt wurden zunächst einige aufbewahrte Gegenstände seit der Gründung der Universität im Jahr 1477, womit die Universität zu der ältesten noch bestehenden „Univeritet“ Skandinaviens gehört. Zudem konnte ein Blick in viele Vorlesungsräume des Hauptgebäudes geworfen werden, die besonders durch ihre Architektur und Verzierungen beeindruckten.

Danach führten die schwedischen ELSA-ner ihre Gäste durch die Stadt und erzählten etwas zu einigen bedeutsamen Orten der Stadt.

Am Abend wurde eine Kneipentour angeboten, um weitere Nations kennenzulernen.

Ein besonderes Highlight war für viele der Tagesausflug nach Stockholm. Mit dem Bus dauerte die Fahrt bloß eine gute Stunde. Zunächst hatte jeder die Möglichkeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder eine Shopping-Tour zu starten. Zur Mittagszeit war der gemeinsame Treffpunkt im „Jensens Bofhus“, wo alle lecker speisten.

 

Anschließend erhielten die Teilnehmer eine Führung im obersten Gerichtshof von Schweden, welcher sich in einem beeindruckenden Gebäude inmitten der Stadt befindet. Es stellt die letzte Instanz in Zivil- und Strafsachen Schwedens dar.

Leider gingen die Stunden in Stockholm viel zu schnell rum, als dass man die ganze Stadt erkunden hätte können.

Am selben Abend stand ein gemeinsames drei-Gänge Dinner in der Stockholms Nation an. Auch hier fand das Abendessen wieder in einem großen Saal statt, in welchem die Tische liebevoll eingedeckt und mit großen Kerzenleuchtern bestückt waren. Nach dem leckeren Essen wurde ebenfalls lebhaft gefeiert.

Am Freitag besuchten die Teilnehmer eine eigens organisierte Vorlesung           , die den Vergleich des schwedischen und des deutschen Rechts zum Inhalt hatte.

 

Das im Anschluss daran geplante Grillen fiel regelrecht ins Wasser – das Wetter spielte leider nicht mit, so nutzen manche die Gelegenheit um Uppsala weiter zu erkunden und andere für eine kleine Erholung.

Am letzten Tag trafen sich alle Teilnehmer nochmal zu einem gemeinsamen Brunch. Anschließend brachen die Freiburger ELSA-ner zum Flughafen auf.

Insgesamt verbrachten alle Teilnehmer fünf tolle Tage in Uppsala. Stort tack till ELSA Uppsala gruppen!

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